Programm mit Problemen : Schwulensender Timm vor der Insolvenz

Der Berliner Sender Timm kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten. Ob der Betrieb aufrecht erhalten werden kann, ist unklar.

Der Schwulensender Timm kämpft mit akuten Finanzproblemen: Die Betreiberfirma Deutsche Fernsehwerke GmbH hat Insolvenz angemeldet. Ob man den Sendebetrieb aufrecht erhalten kann, ist noch unklar. Das meldete der Mediendienst dwdl.de am Dienstag.

Die DFW Deutsche Fernsehwerke GmbH hat demnach bereits am vergangenen Donnerstag beim Amtsgericht Charlottenburg in Berlin die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Als Grund habe das Unternehmen einen „Nachfinanzierungsbedarf beim weiteren Ausbau des Fernsehsenders ,Timm‘“angegeben, so dwdl.de. Ob dem Sender Timm durch das Insolvenzverfahren eine Sanierung gelinge, ist unklar. Noch nicht entschieden ist, wie weit der Sender seinen Betrieb während der Insolvenz dauerhaft aufrecht erhalten kann. Derzeit sendet Timm aber unverändert.

Der Sender Timm war am 1. November 2008 als Free-TV-Sender gestartet. Er richtet sich vor allem an Schwule. Der Aufbau des Senders fiel jedoch genau in die Zeit, in der sich die Krise am Werbemarkt noch deutlich verschärfte. Schon zur Jahresmitte 2009 hatte sich Timm laut dwdl.de von etlichen freien und festen Mitarbeitern getrennt. sop

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