Prominenz : Neue Debatte über Honorar von Lierhaus

Die ARD-Fernsehlotterie sieht ihr Image beschädigt. Honorare von Prominenten beschrieben eine Schieflage.

Der Chef der ARD-Fernsehlotterie, Christian Kipper, sieht durch die Honorar-Debatte um seinen neuen Werbestar Monica Lierhaus das Image seiner Lotterie und das der ARD beschädigt. „Die Fernsehlotterie trägt einen Image- und einen wirtschaftlichen Schaden davon“, schreibt Kipper laut „Spiegel“-Bericht in einer internen Stellungnahme für die Landesrundfunkanstalten. Dass der entstandene Schaden „in Teilen auch auf die ARD“ falle, tue ihm leid. Die Höhe des wirtschaftlichen Schadens sei indes nicht bezifferbar. Unmittelbar nachdem die Höhe des Lierhaus-Honorars von 450 000 Euro jährlich veröffentlicht worden war, hätten rund 2000 Mitspieler ihr Los gekündigt. In einem Interview mit der „Zeit“ sagte Lierhaus nun erstmals, die Kritik durch die Medien in den vergangenen Wochen habe sie getroffen. Das Gehalt sei ihr ja vorgeschlagen worden. Kipper wird im „Spiegel“ zitiert: „Es ist selbstverständlich nachvollziehbar, dass Honorare von Prominenten, insbesondere im direkten Vergleich zu Renten oder niedrigen Einkommen, eine Schieflage beschreiben.“ Er respektiere die kritischen Reaktionen. Man habe im Sommer 2010 den Aufsichtsrat der Fernsehlotterie vertraulich über Pläne informiert, die damals noch schwer erkrankte Sportmoderatorin Lierhaus zu engagieren. Im Dezember 2010 habe man dann die ARD und den NDR unterrichtet – allerdings ohne über das Honorar zu sprechen. Tsp

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