Medien : ProSiebenSat1 komplettiert Handy-TV

Das Handy-Fernsehen zur Fußball-Europameisterschaft sowie zu den Olympischen Spielen in Peking rückt in greifbare Nähe. Das Betreiber-Joint-Venture Mobile 3.0 der Medienhäuser Burda und Holtzbrinck und des Technologiekonzerns Naspers hat nun die von den Landesmedienanstalten geforderten Unterlagen zur Programmbelegung eingereicht. Zentraler Punkt dabei ist, dass Mobile 3.0 zum Jahreswechsel zugleich die Unterlagen über die noch ausstehenden Verträge nachreichen konnte. Nach ARD, ZDF und der RTL-Gruppe ist nun auch das Abkommen mit ProSiebenSat1 unter Dach und Fach. Über die 16 Programmplätze des DVB-H-Fernsehens sollen neben mindestens 14 TV-Kanälen vier Radiosender übertragen werden. Beim Fernsehen selbst werden ARD und ZDF nach derzeitigem Stand ihre Stammprogramme einspeisen. Auf den übrigen Plätzen kommen die Privaten unter anderem mit ihren Nachrichtensendern n-tv und N 24 zum Zuge. Zudem soll es Regio-Kanäle und Sender mit speziell für das neue Format produzierten Inhalten geben. Nun müssen die Landesmedienanstalten entscheiden, ob sie Mobile 3.0 die Lizenz erteilen. „Wir sehen der Entscheidung voller Zuversicht entgegen“, sagte Mobile-3.0-Präsident Rudi Gröger. sag

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