Medien : Quotenkick

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Bei Deutschlands Fernsehzuschauern steigt das WM-Fieber. Bis zu 16,89 Millionen Fußballfans jubelten am Dienstag über den Einzug der Nationalelf in das Achtelfinale. Im Durchschnitt verfolgten 15,39 Millionen Menschen in Privathaushalten den 2:0-Sieg gegen Kamerun. Das ZDF verzeichnete einen Marktanteil von 77,7 Prozent. Das ist WM- Rekord. Die abendliche Zusammenfassung „WM-Fieber“ bei Sat 1 verzeichnete 4,74 Millionen Zuschauer, auch eine Rekordmarke.

ZDF-Intendant Markus Schächter kündigte angesichts der guten Quoten erneut Verhandlungen mit dem Weltverband FIFA über die WM 2006 in Deutschland an: „Wir wollen in vier Jahren mit der ARD wieder alle WM-Spiele live übertragen.“ Der ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen sagte dem Tagesspiegel, er sei bei seinen Gesprächen mit der FIFA-Spitze, dem Deutschen Fußball-Bund, dem Organisationskomitee 2006 und der Politik mit dem Vorschlag auf offene Ohren gestoßen, die WM im eigenen Land komplett im Free-TV zu übertragen. „Es sollte dem Publikum 2006 in Deutschland nicht zugemutet werden, dass die WM vorwiegend im Pay-TV läuft“, meinte Pleitgen. Beim Turnier in Asien sind den öffentlich-rechtlichen Sendern maximal 25 Live-Übertragungen erlaubt. Vom Achtelfinale dürfen ARD/ZDF nur vier der acht Partien original zeigen. Das Spiel Deutschland – Paraquay überträgt das Erste am Sonnabend ab 8 Uhr 30. Tsp

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