Medien : „Qvest“ ist zurück: Erste Ausgabe erscheint Mitte Juni

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Das Berliner Mode und Lifestylemagazin „Qvest“ war das Aushängeschild der Zeitschriftenbranche. Gekrönt wurde der Erfolg des aufwendig gestalteten Blatts vor einem Jahr, als es beim Kreativwettbewerb der Lead Academy zum „Visual Leader des Jahres“ gewählt wurde. Constantin Rothenburg, der Erfinder von „Qvest“, dachte zu diesem Zeitpunkt, die Zukunft des bis dahin privat finanzierten Magazins sei gesichert, denn Angelika Jahr, Vorstandsmitglied des Hamburger Verlags Gruner + Jahr, hatte „Qvest“ unter ihre Fittiche genommen. Doch bald darauf drehte G + J den Geldhahn zu. „Qvest“ wurde eingestellt, Rothenburg allein konnte es nicht weiterführen.

Mitte Juni, zu den Berliner Modewochen, erscheint es wieder. Erst zweimonatlich, von 2006 an monatlich. Herausgegeben wird „Qvest“ von Medikom, einer Tochter des Kölner Diözese-Verlags Bachem. Gedruckt wird in Köln, vertrieben wird es von Springer. „Journalistischer, politischer, erwachsener“ werde das neue „Qvest“, eine Mischung aus „Vanity Fair“, „Architectural Digest“ und „Vogue“, verspricht Constantin Rothenburg. Als Textchef konnte er wieder David Pfeiffer gewinnen. Mit dem Etat, sagt Rothenburg, lasse sich solide arbeiten, jetzt könnten auch gute Autoren bezahlt werden. Erstmals gebe es Geld für Marketing. Gestartet wird mit 70000 Exemplaren im deutschsprachigen Raum. Neben dem Magazin sind unter dem Dach von „Qvest“ eine Buchreihe und ein zweimal jährlich erscheinendes, englischsprachiges Modemagazin geplant. usi

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