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Reförmchen beim RBB : Checker und Hocker

Seit Montag wirbt das RBB-Fernsehen mit dem Slogan "Das volle Programm" und neuen Sendungen: Was haben die Zuschauer davon?

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„Das volle Programm“. Programmchefin Claudia Nothelle und „Wandervogel“ Michael Kessler haben ein Ziel. Foto: RBB
„Das volle Programm“. Programmchefin Claudia Nothelle und „Wandervogel“ Michael Kessler haben ein Ziel. Foto: RBBFoto: rbb/Oliver Ziebe

RBB-Intendantin Dagmar Reim hatte die Programmreform bereits vor ihrem Start heruntermoderiert und von „Reförmchen“ gesprochen. Man wolle die Region Berlin-Brandenburg in ihrer Vielfalt zeigen, wo täglich Neues zu entdecken ist. Neue Sendeideen, ungewöhnliche Handschriften. Klingt erst mal gut, aber ob das gelingt, ist nach wenigen Tagen mit einigen Novitäten nicht abschließend zu beantworten. Die Neuerungen werden Stück für Stück greifen, das Programm nicht komplett auf den Kopf stellen. Gerade ein regionaler Sender muss darauf bedacht sein, seine Stammzuschauer nicht vor den Kopf zu stoßen. Durchschnittsalter des RBB-Zuschauers: 62. Dass sich hinter dem neuen, anspruchsvollen Claim „RBB – Volles Programm“ vor allem Entspanntes und Unterhaltung findet, ist kein Geheimnis. Innerhalb des Senders müssen die Veränderungen verarbeitet werden. Während einige Redaktionen mit Elan neue Konzepte umsetzen, müssen Mitarbeiter anderer Abteilungen – wie nach dem Aus für den Talk „Klipp & Klar“ – neue Aufgaben finden.

Der Start des Programm-„Reförmchen“ verdient eher den neudeutschen Namen „Soft-Opening“. Beim „Tatort“ und „Polizeiruf“ im Abendprogramm dieser Woche handelte es sich um Wiederholungen. Die Sendungen davor und danach sind von Änderungen nicht betroffen. Neue Formate dürfen schon seit längerem Bestehende nicht altbacken aussehen lassen. Jörg Thadeusz talkte wie immer, diesmal mit Wolfgang Thierse. Die Moderatoren Britta Elm und Uwe Madel spielten mit. Mehrfach wiesen sie in ihren Moderationen in „Zibb – Zuhause in Berlin und Brandenburg“ auf „Das volle Programm“ hin. Ganz anders die „Abendschau“, Quotenkönig im Fernsehprogramm des RBB. Moderatorin Cathrin Böhme führte mit bekannter Aufgeräumtheit durch das Programm. Aber kein Wort zur Programmreform, auch nicht später bei „RBB aktuell“ moderiert von Mitri Sirin. Da hätte das ZDF im „heute-journal“ sicher mehr Eigenwerbung betrieben, promoted vom Anchorman Claus Kleber.

Zu den Neuerungen, die tatsächlich in dieser Woche gestartet sind, gehört „Der Berlin-Brandenburg-Check“ am Mittwoch um 21 Uhr. Zunächst wurden fünf Orte festgelegt, die vom RBB unter die Lupe genommen werden: die Uckermark, Charlottenburg-Wilmersdorf, Havelland und Marzahn-Hellersdorf. Den Anfang machte Neukölln. Der Ruf des Bezirks ist bekanntermaßen miserabel, es darf daran erinnert werden, dass auch Britz und Buckow zu Neukölln gehören. Auch die Menschen in der Gropiusstadt oder am Hermannplatz haben sich dort eingerichtet, wo sie wohnen.

Vier Orte, vier Fälle von der türkischen Familie – „Immer was los hier“ – über das ältere Ehepaar am Stadtrand und die Frau in der Hochhaussiedlung bis hin zu den mutigen Hostelbetreibern mit ihren türkischen Wurzeln, die Neukölln hipp finden. Eine Ratgebersendung ist dieser Bezirkscheck freilich nicht, informativ und unterhaltsam aber dennoch. Eine schöne Idee: Ein Sessel, auf dem die Befragten zu Königen von Neukölln werden und, locker vom Hocker, sagen können, was sie in ihrem Bezirk ändern wollen.

In einem Mutanfall hat der RBB den späten Donnerstagabend zur Experimentierbühne erklärt. Chris Guse darf als Erster ran. „GuseBerlin“ heißt die Sendung, die um 22 Uhr 45 startet und eine halbe Stunde später immer noch nicht gestartet ist. Mehr als Absicht wird nicht versendet. Die Crew um Radio-Fritz-Moderator Chris Guse soll von einer Kreuzberger Dachterrasse auf sexy Berlin schauen. Guse & Co. sehen nix, zeigen nix, sie hocken. Welcher Teufel hat sie geritten, in der Premiere so zu tun, als seien bereits hundert Sendungen gelaufen? Was da als „Best of“ vorgeführt wird, versetzt den der Zukunft zugewandten Zuschauer in Panik. Berlin aus angeschrägter Perspektive, das kennt die TV-Gemeinde schon von Viva, Krömer, Joko & Klaas. „GuseBerlin“ ist Fernsehen gewordener Bubble Tea.

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