RSS-Dienst : Google stellt seinen Reader ein

Der US-Konzern Google stellt unerwartet zur Mitte des Jahres seinen Reader ein. Mit dem RSS-Dienst konnten Internetnutzer für sie wichtige Internetseiten abonnieren. Es gibt aber zahlreiche Alternativen zum Google Reader.

Der US-Konzern Google stellt zum 1. Juli unerwartet seinen Google Reader ein.
Der US-Konzern Google stellt zum 1. Juli unerwartet seinen Google Reader ein.Foto: dpa

Der populäre RSS-Dienst Google Reader wird eingestellt. Ab dem 1. Juli ist das Angebot nicht mehr verfügbar, teilte der US-Konzern mit. Mit RSS-Diensten können Surfer für sie wichtige Internetseiten abonnieren und an einem Ort sammeln - so müssen sie auf der Suche nach Neuigkeiten nicht mehrere Internetadressen nacheinander abklappern.

Wer seine Abonnements aus dem Google Reader nach dem 1. Juli weiter nutzen will, kann seine Daten über Google Takeout unter www.google.de/takeout exportieren. Takeout erstellt aus den gesammelten Reader-Dateien ein ZIP-Archiv, das unter anderem die Datei subscriptions.xml enthält. Diese Datei können Nutzer bei anderen RSS-Readern importieren.

Alternativen zum Google Reader sind unter anderem NewsBlur, Good Noows, Pulse und NetVibes. Alle Angebote sind webbasiert, Nutzer können also von mehreren Rechnern und mobilen Geräten auf ihre Abos zugreifen. Wer seine RSS-Feeds nicht über den Browser, sondern ein Programm abrufen möchte, kann zum Beispiel FeedReader, FeedDemon oder RSS Bandit installieren. Populäre RSS-Apps sind unter anderem Flipboard und FludNews. Eine dritte Variante ist der Dienst Feedly, der als Browser-Erweiterung für Firefox daherkommt. (dpa)

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