Medien : Rückschlag für Reformer

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Die um Entspannung und Dialog mit den USA bemühten Reformkräfte in Iran haben einen neuen Rückschlag hinnehmen müssen. Jegliche pro-amerikanische Berichterstattung wurde von der Justiz des islamischen Staates zum Verbrechen erklärt. Das berichtete die Nachrichtenagentur IRNA. Hintergrund sei die Anordnung des obersten Führer Irans, Ajatollah Ali Chamenei, keinerlei Kontakte zum „Erzfeind“ USA aufzunehmen. Die Reformpolitiker aus der Umgebung von Staatschef Chatami hatten sich für einen kritischen Dialog mit US-Parlamentariern eingesetzt. Dabei sollte es um die gegenwärtigen Spannungen und Vorwürfe von Präsident Bush gehen, der Iran sei Teil der terroristischen „Achse des Bösen“.dpa

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