Medien : Rücktritt

„Menschen bei Maischberger“ ohne Michael Spreng

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Michael Spreng gibt die Redaktionsleitung der ARDTalkshow „Menschen bei Maischberger“ zum Jahresende ab. „Ich werde aber weiter beratend für die Produktionsfirma Pro GmbH und für die Sendung tätig sein“, sagt Spreng und dementiert, sein Rücktritt hänge mit der Entwicklung der Einschaltquoten zusammen. Vielmehr behauptet er, seine Tätigkeit sei von vornherein auf die Zeit der Gründungsphase begrenzt gewesen. Der frühere Chefredakteur der „Bild am Sonntag“ und Wahlkampfberater von Edmund Stoiber arbeitet auch als Medienberater, unter anderem in dem vom FAZ-Institut ins Leben gerufenen Kreis „Top Executive Communication“, der Konzerne und Verbände in Kommunikations- und Imagefragen berät.

Nach einem fulminanten Start schafft es „Menschen bei Maischberger“ meist nicht die von der ARD ursprünglich gewünschte Quote von „zehn Prozent plus x“. Solange Sandra Maischberger bei n-tv ihre an Sachthemen orientierte Interviews führte, galt sie als Talk-Vorbild und wurde mit Preisen überhäuft. Mit ihren menschelnden Gesprächen für die ARD-Talksendung scheint Maischberger beim Publikum jedoch weniger gut anzukommen. Zudem tritt sie damit in Konkurrenz zu Johannes B. Kerners Show beim ZDF. usi

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