Medien : Rummenigge: Mehr Bundesliga ins Pay-TV

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KarlHeinz Rummenigge und Günter Netzer haben sich für mehr Exklusivrechte des Pay-TV-Senders Premiere ausgesprochen, um der Fußball-Bundesliga höhere Einnahmen über die Fernsehrechte zu verschaffen. Netzer plädiert deshalb für eine neue Spielplan-Struktur im Profifußball mit Punktspielen wie in England am Samstagmittag.

„Der deutsche Fan muss sich fragen, was er will: Das Gewohnheitsrecht, alle Spiele an zwei Tagen und zeitnah im Free-TV zu sehen? Oder eine Liga, die wieder wettbewerbsfähig ist? Aber die schafft man nur mit Mehreinnahmen aus dem Fernsehgeschäft. Dann müsste man Premiere die Möglichkeit geben, das Programm auszuweiten, mit mehr Exklusivität als bisher“, sagte Netzer der „Bild am Sonntag“. Auch Rummenigge fordert als Vorstandschef des FC Bayern München schon länger höhere TV-Einnahmen für die deutschen Top-Vereine und macht die Verteilung der Fernsehgelder erneut mitverantwortlich für die ausbleibenden internationalen Erfolge der DFB-Vertreter. „Dieser Verteilerwahnsinn hat dazu geführt, dass wir seit 2001 nicht mehr weiter als bis ins Viertelfinale gekommen sind. Muss ein Club wie Freiburg fast dasselbe Geld haben wie Bayern?“, fragte Rummenigge in einem Interview mit der Münchner „Abendzeitung“. dpa

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