Medien : Rundfunkgebühren sollen um 1 Euro 07 steigen Private protestieren / ARD will mehr

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Die Rundfunkgebühren sollen Anfang 2005 um 1 Euro 07 auf 17 Euro 22 monatlich steigen. Das geht aus der Empfehlung in einem Zwischenbericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten hervor. Der Verband der Privatsender protestierte gegen die Empfehlung, die laut Verbandspräsident Jürgen Doetz ein zusätzliches Finanzaufkommen von jährlich etwa 400 Millionen Euro bedeuten und „die Schieflage des Systems zu Lasten des privaten Rundfunks dramatisch weiter verschärfen“ würde. Schon heute verfügten ARD und ZDF über jährliche Gebühreneinnahmen von etwa 6,5 Milliarden Euro, während die Privaten mit Werbung 4,1 Milliarden Euro einnehmen. Der ARDVorsitzende Jobst Plog kritisierte hingegen, dass die Steigerungsrate von lediglich 1,4 Prozent zu niedrig sei. dpa/Tsp

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