Medien : Schimanski schimpft: zu viel „Tatort“

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Götz George, bekannt als Ruhrpott-Raubein Horst Schimanski, lässt kein gutes Haar an der ARD-Krimireihe „Tatort“. Früher habe es sechsmal im Jahr einen „Tatort“ gegeben, sagte der 68-Jährige gestern der Fernsehzeitschrift „Gong“. Damals sei das ein „Highlight“ gewesen. Heute laufe zweimal täglich irgendwo ein „Tatort“, und jeder zweite Schauspieler werde „Tatort“-Kommissar. George spielt selbst noch einmal im Jahr den aus dem „Tatort“ hervorgegangenen Schimanski, das nächste Mal am 22. April.

George beklagt zudem, dass echte Künstler heute nicht mehr gefragt seien. „Die Menschen, die heute populär sind, das sind Friseure, Talkmaster und Frauen mit gefärbten Haaren und aufgepumpten Brüsten und Köche. Köche!“ Bei Veranstaltungen stehe er meist neben Telenovela-Darstellern „und anderen Knalltüten“. Er selbst halte es mit Schimanski: „Der verbündet sich nicht mit Menschen, die er nicht mag.“ dpa

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