Medien : „Schreib’ das auf!“

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Den Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage haben in diesem Jahr zwei Journalisten des „ Spiegel“ erhalten. Der mit 10 000 Euro dotierte erste Preis der renommierten Auszeichnung ging am Donnerstagabend in Hamburg an Dietmar Hawranek und Dirk Kurbjuweit für ihre Reportage „Die Drei-Welten-AG“ über den Automobilkonzern DaimlerChrysler. „Hier wird an einem Paradebeispiel und auf spannend zu lesende Weise anschaulich gemacht, was Globalisierung bedeutet und wo ihre Tücken sind“, sagte der Sprecher der Jury, Hermann Schreiber. Die Geschichte einer gedemütigten und misshandelten Ehefrau, die ihren Mann von einem Auftragskiller umbringen ließ, erzählt Sabine Rückert von der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“, die für den zweiten Preis 7500 Euro erhält. An dritter Stelle (5000 Euro) wurde Jan Christoph Wiechmann vom „Stern“ für die Reportage „Die Rebellen von Schloss Salem“ausgezeichnet. Der Kisch-Preis wurde vor 25 Jahren vom „Stern“ gestiftet. Die Auszeichnung erinnert an den „rasenden Reporter“ Egon Erwin Kisch (1885-1948). dpa

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