Medien : Schuld und Sühne

Götz George will in der ARD seinen Vater spielen

Schauspieler: Götz George (re.) und sein Vater Heinrich George (1893–1946). Foto: dpa
Schauspieler: Götz George (re.) und sein Vater Heinrich George (1893–1946). Foto: dpaFoto: dpa

Götz George plant, in einem ARD-Film seinen Vater, Heinrich George (1893–1946), zu spielen. Er habe nach langem Nachdenken dem Projekt zugestimmt, sagte der 72-jährige Schauspieler der „Süddeutschen Zeitung“. „Der Film bietet die Möglichkeit, für meinen völlig zu Unrecht beschuldigten Vater, der immer als NS-Darsteller hingestellt wurde, durch Zeitzeugen einen Freispruch zu erwirken.“ Heinrich George war auch Schauspieler und blieb der Nachwelt vor allem durch den Film „Der Postmeister“ (1940) in Erinnerung. Die Berliner Produktionsfirma Teamworx will den Film im Auftrag des SWR herstellen, die Drehbuchvorlage stammt von Joachim Lang. Die Dreharbeiten sollen im Sommer 2011 beginnen, die Ausstrahlung ist für 2012 vorgesehen. George ist am 30. Januar wieder in seiner Paraderolle als „Schimanski“ mit dem Krimi „Schuld und Sühne“ in der ARD zu sehen. dpa/Tsp

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