Medien : Senioren:MitStiftund Flachbildschirm

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Wie sollte er aussehen, der Computer für ältere Menschen? „Ein großer Bildschirm erleichtert das Lesen, wenn die Augen etwas schwächer werden“, sagt Kerstin Müller, Gesundheitsexpertin von „Feierabend.com“, dem größten virtuellen SeniorenTreff in Deutschland. Ein Flachbildschirm zum Beispiel: Dieser lasse sich kippen und ist „eventuell sogar höhenverstellbar“. Das mache, so Müller, das Lesen am Bildschirm einfacher. Der Neigungswinkel lasse sich optimal für die Augen und die Sitzhaltung einstellen. „Damit ermöglicht ein beweglicher Bildschirm auch bequemes Sitzen am Computer.“ Weiterhin sind Flachbildschirme platzsparend – vorteilhaft in kleinen Wohnungen ohne separates Arbeitszimmer.

Älteren Menschen könnte es Probleme bereiten, den Computer mit einer handelsüblichen Maus zu steuern. Ein Tipp: „Wenn die Gelenkigkeit der Hände und Finger nachlässt, ist eine große Maus oft einfacher zu bedienen.“ Kerstin Müller empfiehlt Computermäuse mit optischem Sensor: Diese sind weniger empfindlich und können ohne Mauspad direkt auf der Arbeitsfläche bewegt werden. Auch digitale Stifte wie zum Beispiel der „Volito-Pen“ von Wacom sind von Vorteil: „Menschen, die nicht an den Umgang mit einer Computermaus gewöhnt sind, arbeiten damit wie mit einem Kugelschreiber“, sagt Müller.

Eher abraten würde sie von ergonomischen Tastaturen: „Viele Menschen arbeiten damit verkrampfter als mit einer normalen Tastatur.“

Für Menschen mit Hörproblemen ist entscheidend, dass sie gute Lautsprecher besitzen, die nicht scheppern, wenn sie den Ton etwas lauter drehen.

Verwirrend manchmal auch die Handbücher für Computer. Tausende von Seiten lang. So schwer, dass man sie kaum tragen kann. Unverständlich. „Ein guter PC braucht eine verständliche und kurze Gebrauchsanleitung“, sagt Müller, „kein kiloschweres Handbuch.“ tef

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