Medien : "Shalom": Ganz nah dran

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Heute um 15 Uhr 50 wird im Deutschlandfunk zum 400. Mal die Sendung "Shalom - Jüdisches Leben heute" ausgestrahlt. Zielgruppe sind Juden wie Nichtjuden, die sich für jüdische Themen und Sichtweisen interessieren. Deshalb ist das Themenspektrum auch weit gefächert. In den zwei bis vier Beiträgen pro Sendung gibt es mal Wissenswertes über einen jüdischen Heiratsvermittler zu hören, mal geht es darum, wie es Juden in der Bundeswehr ergeht.

Ursprünglich war die wöchentliche Sendung nur fünf Minuten lang, und Robert Guttmann, Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland und Rundfunkratsmitglied des Deutschlandradios, berichtet davon, dass es um jede zusätzliche Minute ein zähes Ringen gab, bevor das Format auf schließlich zehn Minuten erweitert wurde. Mit dieser Sendelänge ist Redakteur Micha Guttmann recht zufrieden: "Zehn Minuten kann sich jeder die Zeit nehmen, aufmerksam zuzuhören, bei einer halben Stunde wird das schwieriger." Die Berichterstattung über jüdisches Leben ist in den Programmen Deutschlandfunk und Deutschlandradio Berlin nicht auf "Shalom" oder "Aus der jüdischen Welt" (freitags, 18 Uhr 30, Deutschlandradio Berlin) beschränkt, so Konrad Franke, Hauptabteilungsleiter Kultur. So kommen, zum Beispiel, in "MerkMal" oder dem Magazin "Tag für Tag" jüdische Themen ganz selbstverständlich vor.

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