Medien : So entsteht das eigene Weblog

Inhalte statt Technik – vorgefertigte Seiten erleichtern den Einstieg in die Welt der Blogger

Kurt Sagatz

Eine eigene Seite im Internet, das klingt nach Programmierkenntnissen und einer Menge Arbeit. Genau diese Nachteile entfallen bei einem Weblog: Dank vorgefertigter Seiten nach dem Baukastenprinzip muss keine einzige Zeile programmiert werden. Die einzige Arbeit, die einem niemand abnehmen kann, ist das regelmäßige Erstellen neuer Beiträge. Aber auch dieser Aufwand ist gering, denn überlange Texte schrecken ohnehin eher ab.

WER BIETET WEBLOGS AN?

Ob nun Blogg.de, Blogger.com, Freenet oder Mybloger.de: Zahlreiche Betreiber bieten kostenlose Weblogs an. Finanziert wird das über Werbung, die über und unter den eigenen Beiträgen steht. Wer das nicht möchte, kann die kostenpflichtigen Premium-Angebote nutzen oder bei Webhostern wie Strato sein werbefreies und ebenfalls vorgefertigtes Internet-Tagebuch schreiben.

WELCHE VORBEREITUNG BRAUCHT MAN?

Bevor man sich anmeldet, das Design auswählt, den ersten Beitrag einstellt, sollte man sich überlegen, wovon das Weblog handelt – Tagebuch, Surftour, Themenblog. In der Blogosphäre ist es zudem wichtig, dem Weblog einen einprägsamen und individuellen Namen zu geben.

DER ERSTE EIGENE BEITRAG

Gerade am Anfang ist es wichtig, dass die Beiträge nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Diskutieren/Kommentieren anregen. Wichtig: Alle Fundstellen aus dem Netz werden verlinkt, auch oder gerade, wenn es sich dabei um andere Weblogs handelt.

WIE SORTIERE ICH DIE EINTRÄGE?

Das geschieht automatisch, die neuesten Einträge landen immer oben, das gilt auch für Kommentare.

KANN ICH KOMMENTARE LÖSCHEN, DIE BELEIDIGEND ODER RASSISTISCH SIND?

Ja, als Betreiber der Seite haben Sie die Möglichkeit, Einträge zu entfernen. Aber machen Sie davon nur Gebrauch, wenn es wirklich nicht anders geht. Sonst wird das Weblog sehr schnell gemieden.

WIE MACHE ICH MEIN WEBLOG BEKANNT?

Zuerst einmal durch viele Einträge mit möglichst vielen Links, darauf reagieren die Suchmaschinen. Auch Mitdiskutieren in anderen Blogs hilft.

IST EIN FOTOBLOG KOMPLIZIERTER?

Nein, bei den meisten Fotoblogs ist es sogar möglich, direkt mit einem modernen Fotohandy von unterwegs ein Bild via E-Mail zu senden, das dann automatisch auf der eigenen Seite landet.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben