Medien : So gelangen die Internet-Filme in den Fernseher

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Um auf dem Computer oder im Fernseher Filme auf Abruf sehen zu können, wird in jedem Fall ein schneller Internet-Zugang über die DSL-Technik benötigt. Beim Internet-Tarif sollte es sich grundsätzlich um eine Flatrate handeln, bei der man für eine feste Monatsgebühr unbegrenzt surfen und Daten aus dem Internet empfangen kann.

Bei den Video-on-Demand-Angeboten wird in zwei Verfahrensweisen für die Übertragung und Nutzung unterschieden. Dabei handelt es sich zum einen um die Technik des „progressiven Downloads“. Die Filmdaten werden hierbei zeitversetzt und im Hintergrund zum Kunden transportiert. Progressiv bedeutet, dass der Film bereits nach wenigen Sekunden Vorladezeit angeschaut werden kann. Der Film muss bei dieser Technik nur einmal übertragen werden, um ihn dann wiederholt ansehen zu können. In der Regel für 24 Stunden, danach muss eine neue Lizenz erworben werden. Die zweite Variante ist das sogenannte Streaming-Verfahren. Dabei werden die Filmdaten direkt übertragen, eine Speicherung auf der Festplatte findet nicht statt. Dem schnelleren Filmstart steht als Nachteil gegenüber, dass bei einer Unterbrechung des Datenstroms auch der Film abrupt abbricht.

Bei allen Video-on-Demand- Diensten ist es möglich, die Filme oder Serien auf einem PC oder Laptop anzusehen. Für die Wiedergabe auf dem Fernseher benötigt man zusätzlich eine Set-Top-Box (Bei T-Online Produktname S 100. Kostenpunkt einmalig 49 Euro 95) Aber auch mit entsprechenden Multimedia-Computern (beispielsweise mit Windows Media Center Edition ) ist es möglich, die mit dem Computer empfangenen Filme auf dem Fernseher anzusehen. Dafür muss der PC allerdings mit dem Fernseher verbunden werden. Gesteuert wird das Ganze dann über eine entsprechende PC-Fernbedienung. mvd/sag

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