Medien : Springer streicht jede zehnte Stelle

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Bis Ende 2003 wird die Axel Springer Verlag AG jede zehnte Stelle streichen. Der Konzern beschäftigt mehr als 14 000 Mitarbeiter. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen. Hintergrund sei die schwierige Konjunkturlage. Tatsächlich schwächelte der Konzern bereits im goldenen Anzeigenjahr 2000. Vor dem jetzt angekündigten drastischen Sparprogramm mit dem Ziel, unternehmerischen Handlungsspielraum zu schaffen, war zuletzt immer die Rede von einem Investitionsprogramm zur Zukunftssicherung. Im vergangenen Jahr setzte Springer 2,9 Milliarden Euro (5,7 Milliarden Mark) um. Der Gewinn lag dabei bei nur 98 Millionen Euro und brach damit im Vergleich zu 1999 um mehr als ein Drittel ein. In diesem Jahr drohen dem Konzern, an dessen Spitze Ende des Jahres ein Führungswechsel ansteht, erstmals in seiner Geschichte sogar Verluste. Bereits im August hatte Springer gewarnt, dass der Gewinn 2001 deutlich unter dem des Vorjahres liegen werde.

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