Medien : Sprudelsucht: Die Meldung zum Wasserstand

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Im Anfang war Harald Schmidt (Sat 1). Er bekannte: "Ich sage ja zu deutschem Wasser." Dann hing Claudia Schiffer (Ex-RTL 2) überlebensgroß an der Gedächtniskirche, angeschmiegt an feinstes französisches Bergquellwasser. Und vor zwei Wochen das: Gregor Gysi bat - immer die Nase am Trend - als Michel Friedmans (ARD) Gast um ein Glas voll, was ihm der Talker verwehrte. Der Politiker (PDS) klagte danach im Tagesspiegel über "Wasserentzug".

Mittwoch abend nun war Hans-Joachim Vogel (SPD) bei Friedman (CDU) und drohte nach zwei Minuten zu gehen, "wenn ich, mein Lieber, kein Wasser bekomme". Schon Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert (ARD) hatte sich kurz vor Friedmans Sendebeginn gefragt, ob es "diesmal wohl Wasser" gebe. Es gab! Allein Friedman blieb trocken.

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