Medien : Stasi-Untersuchung bei „Lausitzer Rundschau“

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Die „Lausitzer Rundschau“ hat ihre Beschäftigten auf eine inoffizielle Mitarbeit (IM) beim früheren Ministerium für Staatssicherheit untersucht. Im Zuge der Recherchen seien drei Redakteure entlassen worden, berichtete das Blatt. In zwei weiteren Fällen habe man sich aus verschiedenen Gründen zur Weiterbeschäftigung entschlossen. Den Angaben zufolge lag die Untersuchung in Händen zweier unabhängiger Rechtswissenschaftler der EuropaUniversität Frankfurt/Oder. Nach Darstellung von Chefredakteur Peter Stefan Herbst arbeitet nach jetzigem Kenntnisstand kein schwer belasteter, früherer IM mehr in der Redaktion. In der Nach- Wende-Zeit habe es Versuche gegeben, die Berichterstattung der Zeitung mit dem Wissen um vermeintliche IM-Tätigkeit einzelner Redakteure zu beeinflussen. dpa

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