Medien : Tagesspiegel: Liebe Leserinnen, liebe Leser (Editorial)

Im vergangenen Jahr habe ich Ihnen eine Reihe von Neuerungen im Tagesspiegel vorgestellt. Neben einer vorsichtigen Korrektur des Erscheinungsbildes waren dies die vollständige Überarbeitung des Weltspiegels am Sonntag, neue Kolumnen sowie der personelle Ausbau einiger Redaktionen dieser Zeitung. Damals versprachen wir auch, den Tagesspiegel immer aufwendiger und besser zu machen.

Rund ein Jahr später wollen wir nun ein neues Kapitel beim Tagesspiegel aufschlagen. Diesmal haben wir nichts an der Form geändert, wohl aber an den Inhalten.

Unter der Federführung von Harald Martenstein führen wir mit dem heutigen Samstag zwei neue Seiten ein: auf Wunsch vieler Leser eine wöchentliche Kinderseite in Farbe - den "Kinderspiegel" (Seite 18). Auf Seite 29 finden Sie unsere neue "Essay"-Seite. Den Auftakt macht Professor Karl Otto Hondrich, einer der bekanntesten deutschen Soziologen, der über die Liebe in den Zeiten der Globalisierung schreibt. Von Montag bis Donnerstag gibt es im Kulturteil täglich je eine Seite "Forschen" und eine Seite "Wissen". Am Freitag erscheint die Seite "Forschen & Wissen".

Darüber hinaus beginnt ein Dutzend neuer Kolumnisten seine Arbeit für den Tagesspiegel: im Politikteil Wolfgang Schäuble und - jeden Montag auf Seite eins - der "Zeit"-Herausgeber Josef Joffe. Auf den Kulturseiten Deutschlands bekanntester Popkritiker, Diedrich Diederichsen, der Hamburger Verlagschef Rainer Moritz und der Medienkritiker Lutz Hachmeister; der Schriftsteller und Publizist Rudolf Walter Leonhardt und die Berliner Architektin Natascha Meuser; die jungen Schriftstellerinnen Else Buschheuer, Thea Dorn, Doja Hacker und Alexa Hennig von Lange.

Mit diesen Autoren haben wir seit Januar vergangenen Jahres 60 neue Redakteure und Mitarbeiter für den Tagesspiegel gewinnen können. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, haben wir es zu verdanken, dass der Tagesspiegel in dieser Zeit seine Auflage stetig steigern konnte. Lassen Sie mich auch danken für die vielen Zuschriften, für das Lob und die Kritik, mit der Sie unsere Arbeit begleiten. Sie sind uns Ansporn, unser Versprechen auch in Zukunft einzulösen.



Herzlich



Ihr Giovanni di Lorenzo

Chefredakteur-

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