Talkshow "Schulz & Böhmermann" : Das kann auch nicht funktionieren

Der etwas andere Talk: „Schulz & Böhmermann“ geht weiter. Aber nicht jede Woche, sondern einmal im Monat.

Qualm. Olli Schulz (links) und Jan Böhmermann in der Kulisse ihres TV-Talks. Foto: dpa
Qualm. Olli Schulz (links) und Jan Böhmermann in der Kulisse ihres TV-Talks.Foto: dpa

Zigarettenqualm, Tischmikrofone, fahles Licht und Vorhang auf: Mit „Schulz & Böhmermann“ kehrt an diesem Sonntag auf ZDFneo eine Talkshow auf den Bildschirm zurück, die man leicht von anderen unterscheiden kann. Sie sieht anders aus, halb wie ein Kammerspiel, halb wie ein Film aus den 60er Jahren, nur ohne Heinz Erhardt. Dafür aber mit Jan Böhmermann, für den der Talk mit seinem Kumpel Olli Schulz zum zweiten größeren Fernsehformat neben seinem „Neo Magazin Royale“ (ZDF und ZDFneo) geworden ist.

„Schulz & Böhmermann“ trat nicht nur mit dem Anspruch an, eine andere Optik zu bieten. Auch der Inhalt sollte sich von gewohnter Talkshow-Kost unterscheiden. Böhmermann formulierte es zu Beginn der ersten Folge selbst: „Hier wird kein Gast nach dem anderen abgehakt. Wir versuchen so etwas wie ein echtes Gespräch. Das kann funktionieren. Das kann aber auch nicht funktionieren. Wie ein echtes Gespräch halt.“

Fortsetzung war unklar

Die erste Staffel umfasste nur vier Folgen und ein Best-Of. Die Gäste waren zwar stets interessant, gelegentlich hakte aber der Gesprächsfluss am Tisch. Auch beim Fernsehpublikum ließ die Show damals Federn, nach gutem Start ging die Quote zurück. Zeitweise galt es daher als unklar, ob es eine Fortsetzung geben wird. Die größte Veränderung zur ersten Staffel dürfte die Taktung sein. Statt wöchentlich talken Böhmermann und Schulz nun monatlich – immer am ersten Sonntag im Monat, heute mit Ben Tewaag, Schorsch Kamerun, Journalistin Laura Himmelreich und dem Sozialpsychologen Rolf Pohl. dpa/meh

„Schulz & Böhmermann“, Sonntag, ZDFneo, 23 Uhr 15

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