TALKSHOW : „Will viel, manchmal vielleicht zu viel“

Johannes B. Kerner bilanziert zwölf Jahre "Johannes B. Kerner"

Ein Interview von Joachim Huber

Herr Kerner, zwölf Jahre „Johannes B. Kerner“ mit 1168 Sendungen und mehr als 5000 Gästen. Da wird man zum treuen, auch gern gesehenen Begleiter des Zuschauers. Wundern Sie sich nicht selber, dass Sie trotzdem mit ihrer Talkshow beim ZDF aufhören?

Alles zu seiner Zeit. Die beim ZDF war sehr erfolgreich, wir haben vieles versucht, das meiste ist gelungen und jetzt kommt was Neues.

Sie sind Journalist, also ein kritischer Mensch. Was würden Sie am Talkmaster Kerner kritisieren?

Will viel, manchmal vielleicht zu viel.

Was kann keiner wie „JBK“?

Ein Journalist beurteilt sich nicht selbst. Wer sich selbst beurteilt, ist kein Journalist.

Welchen Satz wollen Sie in der Fernsehzukunft nie wieder über sich lesen oder hören?

Bin für alles offen. Jeder neue Satz ist prinzipiell erst mal interessant, aber zumindest neu sollte er sein.

Sie wechseln zu Sat 1. Neue Aufgaben warten auf Sie. Wartet auf die Zuschauer auch ein neuer Johannes B. Kerner?

Kein Botox, kein neues Outfit, vielleicht insgesamt eine etwa zeitgemäßere Präsentation. Und aufs neue Studio freue ich mich besonders.

Die Fragen stellte Joachim Huber.

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