Medien : „Tatort“-Quiz: Ermittlungen in eigener Sache

Rund sieben Millionen Zuschauer lassen sich an fast jedem Sonntag im Ersten von einem neuen „Tatort“-Krimi mitreißen. Seit 1970 wurden mittlerweile mehr als 700 Geschichten ausgestrahlt. Aus dem deutschen Alltagsleben ist der „Tatort“ kaum noch wegzudenken. Anlässlich der 700. Folge im Mai dieses Jahres hat der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma White Balance von Moderator Jörg Pilawa „Das große Tatort-Quiz“ entwickelt, das an diesem Donnerstag um 20 Uhr 15 in der ARD ausgestrahlt wird.

„Tatort“-Ermittler müssen in der 105 Minuten langen Show Fragen rund um ihre eigene Reihe beantworten. Ein mögliches Beispiel: Welcher Vorschlag wurde 1992 von einigen Duisburger Jungsozialisten gemacht? a) Die „Tatort“-Kommissare Thanner und Schimanski sollen Ehrenbürger der Stadt werden, b) Die Hochschule soll „Horst- Schimanski-Universität“ heißen oder c) Ein Schnauzer (wie Schimanski ihn trägt) soll das Stadtwappen zieren. Die richtige Antwort: Der SPD-Nachwuchs wollte eine Universität, die den Namen der Filmfigur trägt.

Die Schauspieler Maria Furtwängler (mit Einsatzort Hannover), Andrea Sawatzki (Frankfurt), Simone Thomalla (Leipzig), die Münsteraner Ermittler Jan Josef Liefers und Axel Prahl, sowie Axel Milberg (Kiel), Richy Müller (Stuttgart) und Miroslav Nemec (München) jagen diesmal nicht nach dem Mörder. In vier Teams suchen sie die richtigen Antworten auf die Quizfragen und Rätsel. Rückendeckung erhalten die Ermittler-Duos von ihrer Publikumsmannschaft, die aus Polizei, Justiz, Pathologen und Fans besteht. dpa

„Der große Tatort-Quiz“, ARD, Donnerstag, 20 Uhr 15

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