Medien : Tauziehen um "Business Week": Gespräche mit Spiegel und G + J

usi

Kommt sie oder kommt sie nicht, die deutsche Ausgabe des McGraw Hill-Magazins "Business Week"? Seit Monaten spielen mit diesem Gedanken das US-Medienhaus, Gruner + Jahr und der Spiegel-Verlag. Die deutsche Ausgabe sollte montags erscheinen - da waren sich G + J und McGraw Hill einig, allerdings nicht der Verlag des Montagsmagazins "Spiegel", der zuletzt aus den Verhandlungen ausgestiegen war.

Am Donnerstag trafen sich die Verlagsvertreter erneut. Mit dabei: Noch-"Stern"-Herausgeber Werner Funk, der das Magazin entwickeln soll, und Spiegel-Geschäftsführer Karl Dietrich Seikel. Das Projekt wird weiter verfolgt, so viel ist sicher, doch vom Erscheinungstag Montag soll nicht mehr die Rede sein. Zudem heißt es, das ursprüngliche Konzept für eine deutsche "Business Week" sei modifiziert worden, so dass sich der Spiegel-Verlag wieder zur Teilnahme entschlossen habe. Allerdings werde sich der Verlag nicht konzeptionell beteiligen, heißt es. Auch "Spiegel"-Wirtschaftschef Gabor Steingart ist offensichtlich nicht mehr dabei. Er soll sich künftig intern um ein anderes Projekt kümmern.

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