Pimp my PC : Zalman ZM750-HP

Highlights: Sehr leise durch Heatpipe-Kühlung, Hohe Effizienz (80Plus), blau beleuchteter Lüfter

Die Leistung von Netzteilen wird im Zuge der Leistungsexplosion bei Prozessoren, Grafikkarten und anderer Strom fressender "Peripherie" immer wichtiger. 750 Watt sind für die meisten Rechner ein gutes Maß mit satten Reserven. Das Netzteil unseres Testrechners stammt von dem koreanischen Hersteller Zalman. Der ist in der "Selbstbau-Gemeinde" vor allem für seine leistungsfähigen und spektakulär gestalteten CPU-Kühler bekannt.

Das Besondere an diesem Modell sind die eingesetzten "Heatpipes". Diese "Wärmeröhren" holen die Hitze vom Netzteil-Trafo ab und leiten sie zu den Lamellen an den Luftauslass des Gehäuses. Ein großer, langsam drehender Lüfter pustet die Wärme dann aus dem Gehäuse raus. Das hört sich nach viel Aufwand an. Andererseits ist die Wärme das größte Problem in PCs überhaupt. Denn sie begrenzt das Tuning. Außerdem zwingt sie die Lüfter, sich schneller zu drehen, was wiederum mehr Lärm erzeugt. So gesehen, schlägt die bisher am Markt einzigartige Lösung zwei Fliegen mit einer Klappe.

Auch sonst bietet das Netzteil das, was man in der Oberklasse erwartet: das "80plus"-Zertifikat besagt, grob gesprochen, dass mindestens 80 Prozent der "Durchzugskraft" bereits bei geringer Belastung verfügbar ist: Ähnlich wie bei Autos der Oberklasse oder Dieselfahrzeugen viel Kraft schon bei geringen Umdrehungen vorhanden ist.

Praktisch ist auch die "modulare" Bauweise. Sie hält den Kabelsalat in Grenzen, weil nur so viele Stromverbindungen eingesteckt werden, wie Festplatten und Laufwerke versorgt werden müssen.

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