The Following : Kevin Bacon jagt auf RTL einen Serienkiller.

Der Privatsender holt Hollywood-Star Kevin Bacon ins Programm und erinnert an Edgar Allan Poe.

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Kevin Bacon.
Kevin Bacon.Foto: RTL

Pete ist nicht Pete. Der richtige Träger dieses Namens gehört zu den fünf Gefängniswärtern, die in einer riesigen Blutlache liegen, abgeschlachtet vom entflohenen Serienkiller Joe Carroll. Der war für die Ermordung von 14 jungen Frauen verurteilt worden, seine Hinrichtung stand kurz bevor. Vom Knast aus hatte Carroll ein Netzwerk von Serienkillern gesponnen, die ihm kritiklos folgen. Ein mörderischer Fanclub, der in der TV-Serie „The Following“ für immer neue Wendungen sorgt.

Im Mittelpunkt der Free-TV-Premiere auf RTL steht der Hollywood-Schauspieler Kevin Bacon. Er verkörpert den Ex-FBI-Agenten Ryan Hardy, der den Serienkiller vor Jahren zur Strecke gebracht hat – zu einem sehr hohen Preis. Nachdem ihm Carroll ein Messer in die Brust rammte, geht bei Hardy ohne Herzschrittmacher gar nichts. Zudem hat er ein Alkoholproblem. Seinen Wodka füllt er in Wasserflaschen um. Doch niemand kennt Carroll so gut wie er, so dass ihn das FBI als Berater reaktiviert. Den charismatisch-bösen Gegenspieler gibt der britische Charakterdarsteller James Purefoy. Sein Joe Carroll war ein Literaturprofessor mit enzyklopädischem Wissen. Er sah gut aus, war charmant und bei den weiblichen Studenten sehr beliebt. Seinen Hass auf den Ex-FBI-Mann bezieht Carroll daraus, dass Hardy nach Carrolls Verhaftung eine Affäre mit dessen hübscher Ehefrau Claire (Natalie Zea) begonnen hatte.

Hinter der Serie steht „Scream“-Erfinder Kevin Williamson. Die Nähe der Serie zum Horrorfach stammt von Edgar Allan Poe. Genau wie Poe glaubt Carroll, dass Kunst und Wahnsinn eng beisammenliegen. Carroll wollte mit einer eigenen Novelle Poes Arbeit fortsetzen. Als „The Gothic Sea“ bei Kritik und Publikum durchfiel, interpretierte er Poe auf ganz neue Weise – als Serienmörder. Kurt Sagatz

„The Following“, RTL, ab Dienstag, 22 Uhr 15

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