Medien : "Thrill": Hastenichgesehn

Joachim Huber

Thrill. Pro 7. André Falpertz, ein freundlicher Versicherungskaufmann, muss zusehen, wie er zu Daniel, dem Sohn seiner neuen Lebensgefährtin, eine Beziehung aufbaut. Denn der hasst ihn, will ihn aus dem Haus und seinen leiblichen Vater wieder ins Haus bekommen. "Thrill", ein Computerspiel mit lebensgefährlichem Einsatz und sehr hoher Gewinnchance, soll ihm dabei Hilfestellung leisten. André begreift die wirren Regeln ruckizucki. Muss er auch, da ihm Mordverdacht auf Mordverdacht auf den Hals kommt. Und, hastenichgesehn, entpuppt sich Daniels Vater als irrer Bösewicht, der beim Showdown mit André in den Staub stürzt. Das mit der Familie des Kaufmanns, das wird jetzt was. Der Film von Peter Jürgensmeier (Drehbuch/Regie) kann sich auf Hauptdarsteller Stefan Jürgens verlassen. Eine respektable Leistung, wie er den von Beziehungssorgen geplagten Bürger hin kriegt, der vom Verbrechen überfallen wird und dann seinen Widerstandsgeist aufbaut. Vom Restensemble überzeugt noch Tobias Schenke als Hass geladener Daniel. Bei der Spannung erweist sich "Thrill" als Thriller, bei dem nicht einmal die Protagonisten Angst haben müssen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben