TOPF VOLL Gold : „Franzi“ flieht, „Die Aktuelle“ flieht mit

Moritz Tschermak staunt nicht schlecht, dass sich "Die Aktuelle" im Fall Franziska van Almsicks zum Beziehungsberater aufschwingt

Moritz Tschermak
"Die Aktuelle" wird zum Beziehungsberater
"Die Aktuelle" wird zum BeziehungsberaterFoto: promo

Dass sich die Regenbogenpresse gern als Geburtshelfer für noch nicht einmal gezeugte Adelszwillinge in Stellung bringt, wissen wir. Und wir kennen auch die verzweifelten Versuche der Knallblätter, einst gemeinsam glückliche Schlagersternchen mithilfe von Fantasieartikeln wieder zu paaren. Die Rolle als Ratgeber für frühere Schwimmweltmeisterinnen, die in angeblichen Lebens- und Liebeskrisen stecken, ist uns hingegen völlig neu.

„Die Aktuelle“ gibt sich in dieser Woche alle Mühe, diese Nische zu besetzen: „Franzi van Almsick – Trenn’ dich doch endlich!“, fordert das Blatt riesengroß auf seiner Titelseite. Die Redaktion könne die Gemeinheiten „nicht länger mit ansehen“.

Gegen "Franzis" Mann läuft ein Gerichtsverfahren

Der Mann, von dem sich Franziska van Almsick laut „Aktuelle“ besser heute als morgen trennen sollte, ist Unternehmer. Gegen ihn läuft momentan ein Gerichtsverfahren wegen Bestechung. Dass van Almsick in dieser turbulenten Zeit die zwei gemeinsamen Kinder einpackt und nach Mallorca fliegt, zeigt den Mitarbeitern der „Aktuellen“, dass „Franzi“ sie und ihre Beziehungstipps dringender denn je braucht: „Armer Goldfisch! Wie groß müssen ihre Seelen-Nöte sein, dass sie zu Hause alles liegen ließ und Hals über Kopf auf die Balearen-Insel zog?“

Mit der Entscheidung von Franzi van Almsick, nach Mallorca zu fliehen, scheinen die Trennungsexperten der „Aktuellen“ jedenfalls schon mal ganz zufrieden zu sein. Es sei schließlich ein Ort, an dem „der Medienrummel weit weg ist“. Denn wie schlimm müsse das alles für ihren Sohn sein, „der ja schon in der Zeitung lesen kann, was da über seinen Papa geschrieben wird!“. Oder was „Die Aktuelle“ über die Beziehung seiner Eltern denkt. Oder wie seine Mutter im Urlaub von gierigen Paparazzi verfolgt und „abgeschossen“ und dann in deutschen Klatschmagazinen großflächig zur Schau gestellt wird.

Franziska van Almsick hat "Die Aktuelle" mittlerweile auf Geldentschädigung verklagt.

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