TV-Entscheidung : Schwere Zeiten für Obama?

Die US-Kongresswahlen bei ARD, ZDF und Phoenix. Nicht nur für die Sender wird es eine lange Nacht.

Sebastian Michael Brauns
Foto: ZDF
Foto: ZDFFoto: Kerstin Bänsch

Halbzeit im Weißen Haus: Für US-Präsident Barack Obama sind die Wahlen zum Senat und zum Repräsentantenhaus enorm wichtig. Konnte er die US-Bürger von seiner Politik der letzten zwei Jahre überzeugen? Auch in Deutschland blickt man gespannt auf den Wahlausgang.

Darum startet die ARD am Dienstag um 0 Uhr 20 „Die lange Obama-Nacht“. Korrespondenten zeichnen über fünf Stunden das Stimmungsbild in den USA. Ein politisches Tagebuch behandelt die wichtigsten Stationen Präsident Barack Obamas zweijähriger Amtszeit. Moderiert wird das Nachtprogramm von Jörg Schönenborn und Andreas Cichowicz.

Das ZDF sendet das „heute-journal“ mit Claus Kleber live aus Washington ab 21 Uhr 45. Im Anschluss beginnt um 1 Uhr 45 „XXL - Die lange Amerika-Nacht“. Das vorgezogene „Morgenmagazin“ will am Mittwoch um 5 Uhr die ersten Ergebnisse einordnen. Ein „ZDF spezial“ mit Theo Koll folgt um 9 Uhr. Am Mittwochabend kommen „heute“ um 19 Uhr und das „heute-journal“ um 21 Uhr 45 noch einmal live aus der US-Hauptstadt. Auch das „auslandsjournal“ beschäftigt sich ab 22 Uhr 45 mit den Kongresswahlen.

Bei Phoenix beginnt die Berichterstattung am Dienstag schon um 11 Uhr unter dem Thema „Wahlen in den USA“. In der „Phoenix-Runde“ um 22 Uhr 15 diskutieren Historiker, Journalisten und Wolfgang Gerhardt (FDP) mit Anne Gesthuysen zum Thema „Amerika wählt – Obama unter Druck“. Um Mitternacht beginnt das Programm „Machtprobe für Obama“. Alfred Schier spricht mit Andrew B. Denison (Publizist und Politologe aus den USA) und Thomas Jäger (Politikwissenschaftler an der Universität Köln) über die Ereignisse in den USA. In Zusammenarbeit mit dem US-Partnersender MSNBC werden die Zuschauer während der Nacht auf dem Laufenden gehalten. Die ersten Ergebnisse werden gegen Mitternacht erwartet. smb

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