Überlebens-Drama : Achtung, Zombie-Alarm!

„Lost Future“ – Bei RTL beginnt am Sonntag der Kampf um die Zukunft.

Lukas Daub
500 Jahre in der Zukunft müssen sich die Menschen gegen Zombies und Riesen-Bestien behaupten. Foto: RTL
500 Jahre in der Zukunft müssen sich die Menschen gegen Zombies und Riesen-Bestien behaupten.Foto: RTL

Das Jahr 2510 - In einer postapokalyptischen Welt kämpft ein kleiner Stamm ums Überleben. Doch immer wieder suchen Mutanten das Dorf heim und bringen eine schreckliche Seuche mit. Die Stammesmitglieder Savan (Corey Servier), Dorel (Annabelle Wallis) und Kaleb (Sam Claflin) machen sich auf den Weg, um Hilfe für ihren Stamm zu suchen. Eine abenteuerliche Suche nach dem Heilmittel gegen die Seuche und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnen.
In diesem Überlebens-Drama setzt die deutsch/amerikanische Co-Produktion vor allem auf starke Effekte und beeindruckende Landschaften. Letzteres ist ihnen mit dem Drehort Südafrika gelungen. Dem eingefleischten Action-Fan werden wenige Kampfszenen geboten, dafür aber die obligatorische Liebesgeschichte und großartige Computeranimationen.
Auch die Darsteller tragen ihren Teil dazu bei, dass der Film nicht langweilig wird.
Außer Sean Bean („Herr der Ringe“) kommt die Produktion weitestgehend ohne Stars aus. Mit dabei sind Jungschauspieler wie Eleanor Tomlinson (wird als neue Keira Knightley gehandelt) und Sam Claflin (spielt im neuem, vierten „Fluch der Karibik“-Teil mit).
Da fallen die manchmal widersprüchlichen Handlungsstränge nicht so sehr ins Gewicht.
Dieser Film, so der Regisseur Mikael Salomon, sei auch für ihn Neuland gewesen. Die Produktionsfirma Tandem Communications („Säulen der Erde“, „Die Nibelungen“) plant insgesamt drei solcher Filme, wie Produzent Moritz Polter unlängst sagte.
„The Lost Future“ kommt mit einem Produktionsbudget von sieben Millionen Dollar aus. Das ist viel für eine reine Fernsehproduktion, aber nicht vergleichbar mit den über 100-Millionen Dollar teuren Blockbustern wie zum Beispiel „The Day After Tomorrow oder „2012“. Trotzdem wirkt der Film wie ein Kinofilm.
Der TV-Film ist weniger opulent als andere Genre-Streifen, neigt gleichwohl zur Übertreibung. Im Wald leben gezüchtete Mammuts neben Riesenfaultieren, und immer wieder werden die Protagonisten von Bestien oder Zombies heimgesucht. Dieses Endzeitabenteuer will unterhalten – und schafft das auch. Mehr erwartet man auch gar nicht. Lukas Daub

„The Lost Future“, Sonntag 3. April, 20 Uhr 15, RTL

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