Medien : Übertragungsrechtestreit: Neue Verhandlungen um Fußball-WM?

Die Kirch-Gruppe und die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF wollen offenbar doch wieder über die Senderechte für die nächsten beiden Fußball-Weltmeisterschaften verhandeln. "Es ist ein neuer Termin geplant", erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. "Die Chancen für eine Einigung haben sich in den letzten Tagen deutlich verbessert." Ein Kirch-Sprecher sagte dagegen: "Ich bestätige dies nicht." Kirch und ARD/ZDF hatten vergangene Woche ihre Verhandlungen für gescheitert erklärt. Kanzler Gerhard Schröder zeigte sich zufrieden, dass es Chancen für neue Gespräche gebe. Nach einem Vorabbericht des Magazins "Focus" sollen sie in der kommenden Woche aufgenommen werden. Die ARD begrüßte das Engagement der Politik. Eine Sprecherin von ARD-Verhandlungsführer Fritz Pleitgen sagte, alle Bemühungen seien hilfreich. "Die ARD ist weiter verhandlungsbereit." Allerdings liege die Initiative jetzt bei Kirch. Die ARD werde keine weiteren Zugeständnisse machen. Ein ZDF-Sprecher sagte zu möglichen Verhandlungen: "Es gibt nichts Neues."

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