Umstellung beim digitalen Antennenfernsehen : Gratiszeit für Privatprogramme endet

Am Donnerstag ist Schluss mit Gratis: Der Empfang von Privatsendern über DVB-T2 HD kostet 69 Euro pro Jahr

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Wer über das digitale Antennenfernsehen DVB-T2 HD künftig private Programme sehen will, der muss vom 29. Juni an dafür zahlen.
Wer über das digitale Antennenfernsehen DVB-T2 HD künftig private Programme sehen will, der muss vom 29. Juni an dafür zahlen.Foto: dpa

Am Donnerstag endet die kostenfreie Ausstrahlung der Privatsender über DVB-T2 HD. Zuschauer müssen dann für weiteren Empfang ihre Fernseher und Receiver freischalten. Die Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bleiben frei empfangbar. Die für die Freischaltung des Privat-TVs nötigen Guthabenkarten gibt es für 69 Euro im Fachhandel. So abgeschlossene Abonnements sind ein Jahr gültig und enden automatisch, wie Betreiber Freenet TV mitteilt. Der auf der Guthabenkarte aufgedruckte Code kann über eine Webseite oder die Kundenhotline (0211/46 70 87 00) zusammen mit der ID-Nummer des Empfangsgeräts eingegeben werden. Über die Webseite www.freenet.tv/aktivierung können Nutzer auch ein Abonnement mit Bankeinzug abschließen. Der Vorteil: Es verlängert sich zwar bis zur Kündigung automatisch, kann aber jederzeit pausiert werden.

1,9 Millionen Haushalte nutzen DVB-T2 HD

„Nach der erfolgreichen Umstellung am 29. März sehen wir dem Ende der Gratisphase positiv entgegen. Wir bieten unseren Kunden nicht nur ein abwechslungsreiches Programmangebot in scharfer Bildqualität zu einem Top-Preis-Leistungsverhältnis. Sondern stellen darüber hinaus auch flexible Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung, die den Übergang ganz einfach machen“, sagt Kerstin Köder, Head of freenet TV bei Media Broadcast. 1,9 Millionen TV-Haushalte hätten sich bereits für das neue Antennenfernsehen entschieden oder erwägen einen Wechsel zu freenet TV. "Das heißt", schlussfolgerte Kerstin Köder, "dass technische Neuerungen wie eine bessere Bildqualität auf großes Interesse der Verbraucher stoßen und sie bereit sind, dafür – wie auch bei anderen Verbreitungswegen üblich – zu zahlen.“

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