US-Medien : Disney gewinnt mit "Lost"

Der Erfolg von TV-Serien wie "Desperate Housewives" und "Lost" gleicht bei Disney das schwache Filmgeschäft aus.

Burbank - Der Gewinn stieg in dem am 1. April beendeten zweiten Geschäftsquartal um zwölf Prozent auf 733 Millionen Dollar (573 Mio Euro), wie Disney nach Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Der Umsatz wuchs um drei Prozent auf 8,03 Milliarden Dollar. Während die Filmsparte erneut enttäuschende Ergebnisse vorlegte, brummte das TV- Geschäft. Auch die Freizeitparks lieferten gute Zahlen ab.

Im Filmbereich brach das operative Ergebnis um 39 Prozent auf 147 Millionen Dollar ein, der Umsatz sank um 22 Prozent auf 1,77 Milliarden Dollar. Während außer den «Chroniken von Narnia» weitere große Erfolge an den Kinokassen ausblieben, konnte auch der DVD- Verkauf von «Himmel und Huhn» nicht mit dem Erfolg von «Die Unglaublichen» und «Das Geheimnis der Tempelritter» vor einem Jahr mithalten. Die Aussichten für die nächsten Monate sind aber recht gut: Demnächst kommen in den USA der zweite Teil von «Fluch der Karibik» und der neue Film des Animationsstudios Pixar, «Cars», in die Kinos.

Die Fernsehsparte mit Sendern wie ABC oder Disney Channel sowie TV-Produktionen steigerte den operativen Gewinn um 20 Prozent auf 969 Millionen Dollar und den Umsatz um 18 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. In den Themenparks gab es ein Umsatzplus von sieben Prozent auf 2,25 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis stieg um 17 Prozent auf 214 Millionen Dollar.

Im gesamten ersten Halbjahr steigerte Disney den Umsatz um zwei Prozent auf 16,9 Milliarden Dollar und den Gewinn um neun Prozent auf 1,47 Milliarden. (tso/dpa)

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