Medien : Verkehrte Welt: BSI warnt vor Firefox-Browser

Für die Internetnutzer ist diese Nachricht ein echtes Novum. Über viele Jahre wurde vor dem Einsatz des Internet Explorers von Microsoft als Zugangsprogramm ins World Wide Web gewarnt. Selbst das eher zurückhaltende Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat mehrfach dazu aufgerufen, aus Sicherheitsgründen lieber zum Internetprogramm der Mozilla-Stiftung zu greifen. Doch das ist nun Vergangenheit. Eine russische IT-Sicherheitsfirma hat im Firefox-Browser eine gefährliche Sicherheitslücke entdeckt. Der Fehler in der Version 3.6 soll so gravierend sein, dass Computer mit den Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista komplett von Angreifern aus dem Internet übernommen werden können. Sie könnten somit den Rechner auf der Suche nach Passwörtern oder Kreditkarteninformationen ausspähen oder ihn zum heimlichen Versenden von Spam-Mails missbrauchen – zumindest theoretisch. Die Mozilla-Stiftung hat bestätigt, dass es sich tatsächlich um eine kritische Lücke handelt, und nun warnt auch das deutsche BSI vor dem Einsatz dieser Firefox-Version. Um sich vor Angriffen zu schützen kann alternativ nun entweder mit der Vorgängerversion 3.5 des Programms gesurft werden. Oder man nutzt bis Ende März – dann kommt der Sicherheitspatch – eines der Alternativprogramme wie Google Chrome, Apple Safari und Opera. Oder eben den Internet Explorer vom Erzrivalen Microsoft. sag

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