Medien : VON MARMOR BIS WURZELHOLZ

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Das Angebot von Designrechnern, -gehäusen und -zubehör fürs Wohnzimmer nimmt stetig zu. Der Handel nennt sie „Home-Theater-PC“ (HTPC). Besonders aufwändig sind die Designerstücke der koreanischen Firma dign (www.dign.de) mit ihren Touchscreens. Kostenpunkt: ab 600 Euro.

Ausgefallenes Design gibt es bei Thermaltake: mit schwarzem Klavierlack überzogene Gehäuse (www.tt-germany.com). Die Firma Gett (www.gett.de) liefert farbige Folien mit Mustern nach Kundenwunsch zur Verkleidung der Tastaturen. Bei THG-Hardware (http://hardware.thgweb.de) gibt es ein Mousepad aus Granit oder Marmor.

Eher für das junge Publikum sind die teilweise transparenten Gehäuse der Firma Aplus oder die Plexyglas-Gehäuse von Casepower oder Sunbeam, die mit einem bunt leuchtenden Innenleben ausstaffiert werden können (www.caseking.de).

Der Berliner IT-Spezialist Zimmer Ingenieurgesellschaft nennt zwei aktuelle Trends beim Design-PC: „Junge Nutzer, die einen getunten Computer in einem gestylten Gehäuse wollen und ältere Menschen, die den passenden PC zur Inneneinrichtung wünschen“, sagt Sven Schmücker. Schmückers Mutter hatte für 450 Euro ein Gehäuse aus Wurzelholzimitat bestellt und ihn zum Umbau ihres alten PCs aufgefordert. Von der Stange gibt es das jedoch nicht.

Maßgeschneiderte PCs liefert das Berliner FM-

Computer Systemhaus (www.f-m-computer.de). Scheitert der private Umbau, bekommt man dort für rund 50 Euro professionelle Hilfe. Kommen neue Bauteile hinzu oder sind Änderungen am Betriebssystem fällig, kostet es mindestens das Doppelte, sagt Geschäftsführer Michael Rühling. Tsp

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