Medien : Vorkötter wieder ein „Berliner“

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Uwe Vorkötter

Der Neue wird der Alte sein: Uwe Vorkötter, 55, kehrt zum 1. Juni als Chefredakteur von der „Frankfurter Rundschau“ zur „Berliner Zeitung“ zurück. Eine offizielle Bestätigung des Verlags M. DuMont Schauberg („Frankfurter Rundschau“, „Kölner Stadt-Anzeiger“) wird an diesem Donnerstag erwartet. Vorkötter hatte bereits von 2002 bis 2006 an der Spitze der „Berliner Zeitung“ gestanden, bevor er nach der Übernahme des Berliner Verlags durch den britischen Finanzinvestor David Montgomery nach Frankfurt gewechselt war.

Nachdem DuMont Schauberg (DMS) Anfang 2009 den Berliner Verlag von Montgomery gekauft hatte, galt Vorkötters Rückkehr nach Berlin als sicher. Künftig wird er sich hier als Chefredakteur auch um die engere Verzahnung von „Rundschau“ und „Berliner Zeitung“ kümmern. Denkbar ist, dass Ressorts beider Blätter konzentriert werden. So könnte der Wirtschaftsteil beispielsweise in Frankfurt/Main und der Politikteil in Berlin gemacht werden. Als Stellvertreterin wird Vorkötter Brigitte Fehrle an seiner Seite haben, die die „Berliner Zeitung“ seit der Übernahme durch DMS kommissarisch geleitet hat.

Bei der „Rundschau“ wird es künftig eine Doppelspitze geben. Rouven Schellenberger, bisher Vorkötters Vize, wird einer der beiden Chefredakteure sein. Den anderen soll DuMont Schauberg an diesem Donnerstag bekannt geben. Nach Angaben von „Horizont“ ist es Joachim Frank, stellvertretender Chefredakteur beim „Kölner Stadt-Anzeiger“. sop/jbh

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