Medien : Vorsicht bei allzu neugierigen Diensten

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Wer über Internet-Gemeinschaften oder Online-Foren Kontakt zu Freunden, Bekannten, Schulfreunden und Gleichgesinnten halten will, muss einen Teil der gewohnten Anonymität ablegen und damit mehr oder minder viel von seiner Identität preisgeben .

Dabei sollte man unbedingt bedenken: Was man einmal dem Internet anvertraut hat, kann nicht mehr zurückgeholt werden. Zudem hat man selbst später keinerlei Einfluss mehr darauf, wer sich die einmal ins Netz gestellten Angaben verschafft und was er damit unternimmt.

Prüfen Sie darum vorher, wem Sie Ihre Daten anvertrauen. Seriöse Gemeinschaftsseiten verfügen über eine Datenschutzerklärung, in der detailliert erklärt wird, wie mit den Nutzerdaten umgegangen wird. Dort wird auch erläutert, wie die Daten der Nutzer vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden. So werden auf seriösen Seiten wie beispielsweise der Schulfreunde-Seite Stayfriends niemals die echte E-Mail-Adresse oder andere persönliche Daten von Mitgliedern weitergegeben, es sei denn von den Nutzern selbst.

Besonders heikel wird es auf offenen Plattformen wie Myspace oder MSN. Hier entscheidet jeder Nutzer selbst, welche Angaben er auf seiner Webseite veröffentlichen will. Viele der Webseiten werden von Kindern und Jugendlichen geführt. Eltern sollten darum mit ihren Kindern über die Gefahren sprechen, wenn persönliche Daten allzu offenherzig ins Netz gestellt werden. sag

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