Medien : Wahlkampf nach Entenhausener Art

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Wahlkampf hier, Wahlkampf da, Kanzler und Kanzlerkandidat, TV-Duelle auf allen Kanälen, Umfragen und Prognosen, dass einem längst der Kopf schwirrt. So groß ist die Aufregung, dass manch einer übersehen haben mag, dass nicht nur ein neuer Kanzler gesucht wird, sondern auch der kommende Bürgermeister von Entenhausen.

Ja, richtig gelesen. Denn auch dort, in der Heimatstadt von Donald und Dagobert Duck und natürlich den Panzerknackern wird kräftig die Wahltrommel geschlagen. Sechs Kandidaten mit ganz unterschiedlichen Programmen stellen sich zur Wahl.

So will sich der zumindest bis dato ewige Verlierer Donald für „gesetzlichen Mittagsschlaf nach dem Frühstück bis zum Abendessen“ einsetzen und propagiert ein „Recht auf Faulheit“. Klar, dass sein Onkel Dagobert, seines Zeichens „Maxigigamegatrilliardär“, ganz andere Ziele verfolgt und sich für die „Verbannung der Panzerknacker“ stark machen will. Was denen wiederum gar nicht passt. Also bewirbt sich stellvertretend für seine Kumpane auch Panzerknacker 176-671 um das höchste Amt in Entenhausen und preist seine Vorzüge als „Experte für Eigentumsübertragungen“. Weiter stehen noch Mickey Maus (FDP?), Goofy (PDS?) und Oma Duck (Die Grauen?) zur Wahl.

Wer letztlich die Nase vorn hat, das entscheiden auch in Entenhausen nur die Wähler. Abgestimmt wird per Briefwahl mit einem Stimmzettel, der der aktuellen „Mickey Maus“-Ausgabe beiliegt oder per Internet auf www.disney.de , wo sich zudem aktuelle Hochrechnungen finden. Auch in den „Mickey-Maus“-Ausgaben 38 und 39 wird dann über den Wahlkampf berichtet.

Gerhard Schröder und Donald Duck, Dagobert Duck und Edmund Stoiber, das wären doch tolle Teams! Andreas Kötter

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