Medien : WAS SIND ROOTKITS?

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Der Ausdruck „Rootkits“ stammt von Rechnersystemen mit dem Betriebssystem Unix, bei dem nur Administratoren auf das zentrale Root-Verzeichnis – also auf das Wurzelverzeichnis – zugreifen dürfen. Rootkits werden bei Wikipedia als Werkzeuge definiert, die Hacker nach dem Einbruch in ein System so im Wurzelverzeichnis installieren, dass sie bei zukünftigen Einbrüchen unbemerkt Zugriff auf den Rechner erhalten. Sie können dann unkontrolliert Daten verändern oder Nutzer überwachen.

Obwohl Betriebssysteme wie beispielsweise Windows anders aufgebaut sind, gibt es auch für diese Systeme vergleichbare Werkzeuge, mit denen Angriffe getarnt werden können. Problematisch daran: Selbst vor den Antiviren-Programmen lassen sich diese Programme verbergen.

Besondere Aufmerksamkeit ziehen Rootkits auf sich, seitdem bekannt wurde, dass Sony BMG zum Schutz ihrer Musik-CDs vor unberechtigtem Kopieren ebenfalls Rootkits-Techniken einsetzte. Nach massiven Protesten hat Sony BMG inzwischen sogar ein Werkzeug bereitgestellt, um die aggressive Anti-Kopierschutztechnik wieder vom Rechner zu entfernen. sag

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