Wechselspiel : Zu Salm verlässt Burda

Im April war Christiane zu Salm in den Vorstand des Medienhauses Burda aufgestiegen. Jetzt bat die Managerin um Auflösung ihres Vertrages.

Erst im April war Christiane zu Salm in den Vorstand des Medienhauses Burda („Focus“, „Bunte“) aufgestiegen, jetzt scheidet die Managerin schon wieder aus. Sie habe Verleger Hubert Burda um die vorzeitige Auflösung ihres Vertrags gebeten, teilte das Unternehmen mit. Offizieller Grund: Zu Salm wolle sich verstärkt um eigene unternehmerische Aktivitäten kümmern und ihren Lebensmittelpunkt nach Berlin verlagern – doch die Trennung dürfte auch im Zusammenhang mit Philipp Weltes Rückkehr vom Axel Springer Verlag zu Burda stehen. Hier ist Welte ab 1. Dezember als Vorstandsmitglied auch für Crossmedia & Vermarktung zuständig. Für Christiane zu Salm, die bei Burda unter anderem die bessere Verzahnung von Print- und Online-Inhalten vorantreiben sollte, wäre an Zuständigkeiten wohl nicht mehr viel übrig geblieben. Zu Salm wird dem Medienhaus aber noch ein Jahr als Beraterin zur Verfügung stehen. sop

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