Medien : Weg mit den Speicherfressern

an Reinhold Scheck

Experte für Windows-Software Ständig warnt Windows XP davor, dass nicht genügend Speicherplatz auf der Festplatte frei ist. Was ist zu tun?

Wenn die Warnmeldungen an der Taskleiste erscheinen, ist der Verursacher eher etwas Positives: die speicherhungrige „Systemwiederherstellung“. Dabei handelt es sich um ein „Sicherheitsnetz“, das es ermöglicht, nach einer Beschädigung des Betriebssystems zu einer funktionierenden Windows-Konfiguration zurückzukehren. So weit, so nützlich. Das Problem aber: Wenn weniger als 200 Megabyte Festplattenspeicher frei sind, wird das Dienstprogramm leistungsschwächer und unter 50 Megabyte gar arbeitsunfähig. Deshalb also die Speicherwarnungen. Ob Sie die ernst nehmen, hängt vom eigenen Sicherheitsbedürfnis ab. Wie können Sie reagieren?

1. Sie geben genügend Festplattenspeicher frei. Eine assistierte Lösung bietet dafür das Dienstprogramm „Datenträgerbereinigung“, dass Sie über den Befehlsweg Start / Alle Programme / Zubehör / Systemprogramme / Datenträgerbereinigung erreichen. Daneben stehen zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Verfügung, von denen die einfachsten das Löschen oder Auslagern überflüssiger Speicherfresser sind (Bilder, Audio- und Video-Dateien, Briefe und Mails).

2. Sie deaktivieren die Systemwiederherstellung. Dies ist zwar ein Sicherheitsverzicht, ansonsten aber unschädlich. Öffnen Sie den Dialog Systemeigenschaften mit Rechtsklick auf das Desktop-Symbol Arbeitsplatz, dann Klick auf Eigenschaften. Wählen Sie das Register Systemwiederherstellung. Klicken Sie auf das Kontrollkästchen „Systemwiederherstellung deaktivieren“ und bestätigen Sie die folgende Warnmeldung. Foto: Q

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