Medien : Wenn der Post-Eingang verstopft ist Unerwünschte Werbung per Mail abbestellen

Unerwünschte Werbemails oder Newsletter ohne „Abbestellen“-Link können Verbraucher in der Regel einfach per Antwort-Mail kündigen. „Das muss genau so schnell gehen, wie man sie bestellt hat“, erklärt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Der Satz „Ich möchte keine Werbung/keinen Newsletter mehr von Ihnen bekommen“ reicht aus. Nach einer Onlinebestellung haben Firmen zwar das Recht, ihrem Kunden Werbung für gleichartige Produkte zu schicken. Sie müssen aber damit aufhören, wenn der Kunde es wünscht.

Reagiert das Unternehmen nicht auf die E-Mail, empfiehlt die Expertin, ein Einschreiben per Post zu schicken. Wenn dann immer noch unerwünschte Mais im Posteingang landen, können Verbraucher einen Unterlassungsanspruch entweder selbst oder über eine Verbraucherzentrale einklagen. Vorsicht ist dagegen bei Spam ohne seriösen Absender geboten. „Wenn ich darauf antworte, verifiziere ich meine E-Mail-Adresse und bekomme im Zweifelsfall noch mehr Spam“, warnt Rehberg. Die Absender dieser Mails, die zum Beispiel Bankdaten abfischen wollen oder für Potenzmittel werben, sind kaum zu ermitteln. Empfänger sollten sie einfach löschen und ignorieren oder als Spam markieren. Wer keine Werbemails bekommen will, kann beim Online-Einkauf vorsorgen. Oft ist ein Häkchen, das Newsletter anfordert, von vorneherein angeklickt. Wer den Haken entfernt, vermeidet unerwünschte E-Post. dpa

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