Medien : Werbeboom: Medien nehmen 13 Prozent mehr ein

In Printmedien, Hörfunk und Fernsehen sowie auf Plakaten ist in diesem Jahr so viel geworben worden wie nie zuvor. Bis Ende September legte der Bruttowerbeaufwand in den klassischen Medien um 13,1 Prozent auf 25,1 Milliarden Mark zu. Ermöglicht werde das "Wirtschaftswunder Werbung" durch die Automobilbranche, junge Unternehmen der Telekommunikation sowie die explodierenden Ausgaben der Medien selbst, teilte die Nielsen Werbeforschung S + P am Donnerstag mit.

Im Fernsehen wurde für 10,7 Milliarden Mark Werbung geschaltet. Dies entspricht einem Zuwachs von 15,1 Prozent. Die Bruttowerbeaufwendungen in den Tageszeitungen legten um 11,3 Prozent auf rund 5,76 Milliarden Mark zu. Die Werbeumsätze der Publikumszeitschriften stiegen um 13,1 Prozent auf 5,73 Milliarden, die der Fachzeitschriften um 4,5 Prozent auf 685 Millionen Mark. Bei der Plakatwerbung beträgt das Plus sechs Prozent (679 Millionen Mark).

Die Medien selbst sorgen mit einem Werbevolumen von 2,37 Milliarden Mark (plus 28,3 Prozent) für den Spitzenwert. Die Automobilbranche hat ihre Ausgaben dagegen um 6,4 Prozent auf 2,25 Milliarden Mark zurückgenommen. Die stärkste Zuwachsrate verzeichnete der Bereich Finanz-Anlagen und Beratung mit 182,7 Prozent auf 675 Millionen Mark.

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