Medien : Widerstand gegen „T-Com-Liga“

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Die Vergabe der Fußball-Bundesliga-Namensrechte an die Telekom stößt laut „Spiegel“ auf Widerstand in den Medien. So wollen sich die Zeitungsverleger die mögliche Bezeichnung „T-Com-Liga“ nicht vorschreiben lassen. „Wenn hier versucht werden sollte, Druck auf die Redaktionen auszuüben, dann werden wir uns dagegen zur Wehr setzen“, kündigt der Sprecher des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger, Hans Joachim Fuhrmann, an. Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger sieht in der Umbenennung „eine Form von Schleichwerbung, die wir unseren Journalisten nicht empfehlen“. Auch in der ARD ist einigen unwohl bei dem Gedanken, dass in der „Sportschau“ über Telekom-Ligen berichtet werden soll. In den Verträgen mit der Liga hat die ARD der Vergabe der Namensrechte zwar zugestimmt – allerdings unter der Bedingung, dass konkurrierende TV-Veranstalter ausgeschlossen werden. Mit ihren Angeboten in Kooperation mit Premiere unter dem Namen „T-Home“ entwickelt sich die Telekom in diese Richtung. „Mit der T-Home-Liga hätten wir ein Problem, mit der T-Com-Liga eher weniger“, heißt es bei der ARD. dpa/Tsp

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