Medien : Wie gedruckt

Heute startet der Tagesspiegel seine E-Paper-Ausgabe

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Sie sieht aus wie die normale Zeitung, sie ist aufgebaut wie das gewohnte Blatt, und sie enthält exakt die Beiträge, die in der Zeitung stehen: Das neue EPaper des Tagesspiegels ist eine genaue Kopie der gedruckten Zeitung – mit dem entscheidenden Unterschied, dass diese Ausgabe über das Internet weltweit angeboten wird. Vom heutigen Montag an steht der neue Vertriebsweg zur Verfügung. Das E-Paper enthält neben den redaktionellen Beiträgen aus sämtlichen Ressorts die Anzeigen und Bekanntmachungen einer Ausgabe.

Die Webseite ist selbsterklärend aufgebaut. Über die linke der dreigeteilten Seite lässt sich direkt zu den verschiedenen Ressorts navigieren. Rechts werden die einzelnen Seiten nach ihrer Reihenfolge im Blatt als anklickbare Grafik angezeigt. Und im großen Hauptfeld in der Mitte ist die ausgesuchte Seite als Ganzseite zu sehen. Wird die Maus über einen der Beiträge geführt, erscheint eine kurze Einleitung des Textes mit hilfreichen Zusatzinformationen. Ein Klick auf den Beitrag öffnet den Artikel in der Textansicht. Man kann sich die Artikel auch in dem Format anzeigen und ausdrucken lassen, wie sie im Tagesspiegel zu lesen ist.

Den Online-Nutzern des Tagesspiegels wird mit dem E-Paper exakt jene Ausgabe bereit gestellt, die auch die Abonnenten erhalten. Ab drei Uhr nachts kann das E-Paper abgerufen werden. Um sich die Seiten im Original-Layout des Tagesspiegels auf dem Bildschirm durchzulesen, reicht jeder handelsübliche Internet-Rechner mit einem Standard-Browser – wie dem Netscape Navigator oder dem Internet-Explorer von Microsoft – aus. Das erleichtert auch Zusatzfunktionen wie die Volltextsuche sowie das Ausdrucken der angezeigten Beiträge. Nur wer die Ausgabe als Datei herunterladen will, benötigt zum späteren Anzeigen das kostenlose Programm Acrobat Reader von Adobe.

Die Kosten für das Tagesspiegel-E-Paper liegen bei 40 Cent für die werktägliche Ausgabe, der Sonnabend kostet 50 Cent und für die große Sonntagsausgabe werden 60 Cent verlangt. „Mit den niedrigen Abrufgebühren wollen wir dem zusätzlichen Vertriebskanal möglichst gute Startchancen geben“, begründet Tagesspiegel-Vertriebsleiter Josef Niedermeier die Preisgestaltung des E-Papers. Abgerechnet wird über das Internet-Bezahlsystem von Firstgate, das bereits im Tagesspiegel-Onlinearchiv eingesetzt wird (siehe Kasten). Über 10 000 Onliner haben auf diese Weise bereits Artikel aus dem Internet-Archiv der Zeitung abgerufen und bezahlt.

Fragen zum E-Paper werden von der Service-Telefonnummer 01805/72 84 73 (0,12 Euro pro Minute) beantwortet. Oder man schreibt eine Mail an e-paper@tagesspiegel.de . sag

Das E-Paper im Netz:

www.tagesspiegel.de/e-paper

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