Medien : Wie schnell ist der Anschluss tatsächlich?

Noch bis Jahresende können Surfer an einer Internet-Messkampagne der Bundesnetzagentur teilnehmen. Sie will Abweichungen zwischen der vertraglich vereinbarten und tatsächlich verfügbaren Geschwindigkeit ermitteln. Seit Sommer dieses Jahres haben schon eine Viertelmillion Nutzer die Geschwindigkeit ihres Webzugangs getestet, wie die Behörde mitteilt. Teilnehmer erhalten sofort Auskunft darüber, wie schnell ihr Anschluss wirklich ist. Seit Anfang Mai 2012 müssen Provider schon vor Vertragsabschluss die am Wohnort erreichbare Mindestgeschwindigkeit angeben.

Dass die beworbene Bandbreite in der Praxis oft nicht erreicht wird, hatte bereits eine erste Messreihe der Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr ergeben. Die größten Abweichungen zwischen der als maximal möglich in Aussicht gestellten und tatsächlich erreichten Bandbreite wurde in der obersten Bandbreitenklasse von 50 bis 100 Mbit/s bei Kabelanschlüssen und bei LTE-Anschlüssen mit 25 bis 50 Mbit/s gemessen. Bei DSL-Anschlüssen ergaben sich die größten Abweichungen in der Bandbreitenklasse von acht bis 18 Mbit/s.

Die geringsten Abweichungen traten in der untersten Bandbreitenklasse von bis zu zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) auf – über alle Technologien, Anbieter und Tarife hinweg. Mit der neuerlichen Messreihe erhofft sich die Bundesnetzagentur nach eigenen Angaben Rückschlüsse auf mögliche Verbesserungen seit 2012. dpa

http://initiative-netzqualitaet.de/zum-test/

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