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WikiLeaks-Gründer : Julian Assange soll per Videokonferenz in Berlin sprechen

Internet-Aktivist Julian Assange soll im Rahmen des Internationalen Medienkongresses eine Rede in Berlin halten. Wegen seines Hausarrests in Großbritannien kann er allerdings nicht physisch anwesend sein.

Wikileaks Gründer Julian Assange soll bald auch in Berlin sprechen - allerdings per Videochat.
Wikileaks Gründer Julian Assange soll bald auch in Berlin sprechen - allerdings per Videochat.Foto: dpa

Anlässlich des Berliner Medienkongresses hält der weltweit als Gründer der Internetplattform WikiLeaks bekannt gewordene Julian Assange eine exklusive Keynote. Themen sind die Zukunft der digitalen Öffentlichkeit und die Bedeutung von Transparenz, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Anschluss stellt er sich den Fragen von Journalistin Melinda Crane.

Die Pressemitteilung des Medienkongresses hatte zunächst Verwirrung ausgelöst, da es geheißen hatte, Assange werde in Berlin sprechen. Wegen seines Hausarrests in Großbritannien wird die Rede jedoch nur per Videokonferenz live nach Berlin übertragen. Assange lebt seit seiner Festnahme im Dezember 2010 unter strikten Auflagen.

Der Internationale Medienkongress ist Teil Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Veranstalter des Kongresses ist das Medienboard Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der gfu, im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg und gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Die IFA wird veranstaltet von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik und organisiert von der Messe Berlin. (Tsp)

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