Medien : WINDOWS VISTA

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Gut drei Monate nach dem allgemeinen Start von Windows Vista sind zwar noch immer nicht alle Probleme mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem behoben, doch immerhin lässt sich nun besser abschätzen, wo es eine Lösung geben kann und in welchen Fällen sich die Nutzer nach Alternativen bei der Auswahl von Programmen und Geräten umsehen muss.

Bei der Software gibt es inzwischen einen klaren Trend: Mit ganz wenigen Ausnahmen – zum Beispiel einige Programme von Adobe oder Partition Magic von Symantec – sind die meisten Programme inzwischen auf Vista-Kurs – allerdings längst nicht immer zum Nulltarif. In vielen Fällen bleibt nur der kostenpflichtige Sprung zur nächsten Versionsnummer. Auch hier gibt es Ausnahmen: Das beliebte kostenlose Antiviren-Programm Avira steht inzwischen auch in einer Vista-Version zur Verfügung.

Weniger erfreulich sieht es bei älterer Hardware aus. Während die Zahl der Neugeräte, die inzwischen auch für Vista geeignet sind, ständig zunimmt, fehlen für viele ältere Geräte nach wie vor Treiberupdates für das neue Vista. In diesen Fällen deutet nichts darauf hin, dass die Hersteller daran etwas ändern wollen. An Stelle neuer Treiber findet sich nach den Erkenntnissen der Fachzeitschrift „c’t“ auf den Hersteller-Webseiten immer häufiger ein Hinweis, das der Lebenszyklus eines Produktes beendet ist.

Für Vista-Nutzer, die ganz früh mit den kostenlosen Beta-Versionen zum neuen Windows gewechselt waren, wird zudem langsam die Zeit knapp. Die Vorabversionen laufen nur noch bis Ende Mai, danach arbeitet der Computer nur noch nach dem Kauf und der Installation einer Vista-Vollversion. sag

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